Bezirk Grieskirchen
Am 13. Februar 2026 wurde die Brandstelle von der Brandgruppe des Landeskriminalamtes in Zusammenarbeit mit einem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle für Oberösterreich untersucht. Aufgrund des erheblichen Zerstörungsgrades des Gebäudes und der großen Menge an gelagertem Heu gestaltete sich die Ermittlung der Brandursache als besonders aufwendig. Es wurde festgestellt, dass im Kälberstall Wärmelampen über drei Kälberboxen installiert waren. In der mittleren Kälberbox wurde wahrscheinlich eine Wärmelampe durch ein Kalb umgestoßen, was zur Entzündung des dort liegenden Strohs und des Kunststoffbodens führte. Zudem konnte sich das Feuer schnell über eine Heuluke im Deckenbereich auf den darüber befindlichen Heuboden ausbreiten. Wenngleich einer der beiden Rinderställe vollständig zerstört wurde, konnte der zweite durch das zügige Eingreifen der Feuerwehr gerettet werden. Der Brandschaden wird auf einen sechsstelligen Euro-Betrag geschätzt. Bei dem Vorfall wurden keine Personen verletzt, allerdings kamen 14 Kälber und zwei Ziegen ums Leben.
Ursprüngliche Presseaussendung vom 13. Februar 2026:
In der Nacht zum 13. Februar 2026 kam es gegen 0:55 Uhr zu einem Vollbrand eines Vierkanthofes im Bezirk Grieskirchen. Die 42-jährige Hofbesitzerin berichtete in einer ersten Befragung, dass sie aufgrund ungewöhnlicher Geräusche zunächst von Hagel ausging. Als sie jedoch aus dem Fenster schaute, bemerkte sie bereits das Feuer im oberen Stockwerk der Stallung. Daraufhin wählte sie umgehend den Notruf der Feuerwehr. Insgesamt waren 13 umliegende Feuerwehren mit etwa 185 Einsatzkräften im Löscheinsatz. Laut Angaben der Hofbesitzerin befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes nur einige der etwa 168 Rinder und Jungrinder im Stall, was darauf hindeutet, dass rund 20 Jungrinder im Feuer verendeten. Ein Feuerwehrmann musste aufgrund eines Kreislaufzusammenbruchs zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die genaue Brandursache und der entstandene Schaden sind derzeit noch unbekannt.
