In der Nacht vom 18. Januar 2026 um 03:00 Uhr beobachtete ein Zeuge im 11. Bezirk Wien, wie vier Jugendliche in einen Handyshop einbrachen, und alarmierte die Polizei. Als Beamte des Stadtpolizeikommandos Simmering kurze Zeit später am Einsatzort eintrafen, ergriffen die Tatverdächtigen die Flucht, konnten jedoch in der Nähe aufgehalten werden.
Während der Durchsuchung fanden die Beamten mutmaßliches Diebesgut, welches mehrere hochpreisige Mobiltelefone und Bargeld in Höhe von mehreren hundert Euro umfasste. Zudem wurde in der unmittelbaren Umgebung ein Einkaufswagen mit weiterem vermuteten Diebesgut sichergestellt, den die Verdächtigen zurückgelassen hatten.
Die Jugendlichen wurden vorläufig festgenommen. Im Verlauf weiterer Ermittlungen konnten ihnen mehrere versuchte sowie vollendete Einbruchsdiebstähle in verschiedenen Geschäften, darunter Handyshops, Trafiken, Tankstellen und ein Restaurant in verschiedenen Bezirken Wiens, zugeordnet werden. Die Tatverdächtigen zeigten sich größtenteils geständig.
Drei der Tatverdächtigen, im Alter von 14, 15 und 16 Jahren und mit Staatsangehörigkeiten aus der Russischen Föderation, der Slowakei und Syrien, befinden sich derzeit in polizeilichem Gewahrsam, während die Staatsanwaltschaft Wien die Beantragung von Untersuchungshaft in Aussicht gestellt hat.
Der jüngste Tatverdächtige, 12 Jahre alt und ebenfalls syrischer Staatsangehörigkeit, wurde seinen Obsorgeberechtigten übergeben.
