Am 21. Februar 2026 um 20:40 Uhr wurde ein 15-jähriger Jugendlicher in der Erzherzog-Karl-Straße in Wien-Donaustadt Opfer eines versuchten schweren Raubes. Der Jugendliche berichtete den Polizeibeamten, dass ihn drei bekannte Personen auf seinem Heimweg angesprochen und ein Stück begleitet hätten. Plötzlich habe einer der Männer eine möglicherweise echte Schusswaffe gezogen und ihn mit dem Umbringen bedroht, falls er nicht sofort sein gesamtes Bargeld aushändige. Als der Jugendliche seine leere Brieftasche vorzeigte, hätten die Täter ihn zu Boden gestoßen und auf ihn eingetreten. Anschließend flüchteten sie ohne Beute in Richtung U-Bahnstation Aspernstraße. Der 15-Jährige erlitt dabei leichte Kopfverletzungen und suchte selbstständig ein Krankenhaus auf, wo er später Anzeige erstattete.
Durch die Ermittler des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle Nord, konnte innerhalb kurzer Zeit einer der drei Tatverdächtigen identifiziert werden. Es handelt sich um einen 20-jährigen österreichischen Staatsbürger. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er am 14. März 2026 festgenommen und in eine Justizanstalt gebracht. Die Ermittlungen zu den zwei weiteren, bislang unbekannten Tätern sind noch im Gange.
