Am Abend des 20. Januar 2026 lenkte eine 33-jährige Österreicherin um etwa 18:05 Uhr einen PKW auf der L259 Wängler Straße im Ortsgebiet von Lechaschau in Fahrtrichtung Reutte. Auf dem Beifahrersitz befand sich ein 10-jähriges Kind. Zeitgleich fuhr ein 39-jähriger Österreicher von einer Seitenstraße kommend auf die L259. In dem Kreuzungsbereich kam es zu einer Kollision der beiden Fahrzeuge.
Bei dem Vorfall erlitten die 33-Jährige und das Kind unbestimmte Verletzungen, während der 39-Jährige augenscheinlich unverletzt blieb. Ein durchgeführter Alkomattest bei ihm ergab eine leichte Alkoholisierung. Darüber hinaus wurden Anzeichen von Suchtmittelbeeinträchtigung und Übermüdung festgestellt, was zur vorläufigen Abnahme seines Führerscheins führte.
Die verletzten Personen wurden mit einem verständigten Rettungsdienst in das Bezirkskrankenhaus Reutte eingeliefert. Für die Dauer der Rettungs- und Bergearbeiten wurde die L259 für etwa 1,5 Stunden vollständig gesperrt, wobei eine örtliche Umleitung eingerichtet wurde. Im Einsatz waren der Rettungsdienst mit Notarzt, die Freiwillige Feuerwehr Lechaschau sowie die Polizei mit drei Streifen. Nach Abschluss der Ermittlungen werden Berichte und Anzeigen an die Staatsanwaltschaft Innsbruck sowie an die Bezirkshauptmannschaft Reutte weitergeleitet.
