Am 6. Januar 2026, gegen 16:00 Uhr, ereignete sich im Pfändertunnel ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Ein Pkw-Lenker befand sich mit seiner Familie auf der linken Fahrspur in Fahrtrichtung Deutschland, als hinter ihm drei weitere Fahrzeuge ebenfalls in diese Richtung fuhren.
Aufgrund zähfließenden Verkehrs bremste der erste Lenker sein Fahrzeug ab. Ein hinter ihm fahrender Lenker konnte nicht rechtzeitig reagieren und fuhr auf das Heck des vorderen Fahrzeugs auf. Der darauf folgende Fahrer versuchte, einen weiteren Auffahrunfall zu vermeiden, indem er von der linken auf die rechte Fahrspur wechselte. Gleichzeitig war ein vierter Wagen auf der rechten Fahrspur unterwegs, was zu einer seitlichen Kollision zwischen diesen beiden Fahrzeugen führte.
Ein Fahrer erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde zur ambulanten Erstversorgung mit dem Rettungswagen in das Landeskrankenhaus Bregenz eingeliefert. Alle anderen Beteiligten blieben unverletzt.
Im Einsatz waren ein Notarzt, ein Rettungswagen, drei Fahrzeuge der Bundespolizei mit insgesamt sechs Einsatzkräften, die Feuerwehr Bregenz-Rieden mit elf Einsatzkräften, zwei Fahrzeuge eines Abschleppunternehmens mit drei Mitarbeitern sowie ein Mitarbeiter des Streckendienstes.
Während der Unfallaufnahme musste der Pfändertunnel von etwa 16:00 Uhr bis 17:30 Uhr in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt werden. Die Tunnelröhre in Fahrtrichtung Tirol konnte bereits um 17:15 Uhr wieder freigegeben werden.
