Am 12. Februar 2026 gegen 23:10 Uhr kam es im Ambergtunnel, in Fahrtrichtung Feldkirch, zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person verletzt wurde. Ein 24-jähriger Fahrer war mit seinem PKW auf der Rheintalautobahn in Richtung Deutschland unterwegs.
In der Nähe der letzten Pannenbucht kam das Fahrzeug von der Überholspur auf die Normalspur ab und kollidierte mit einem Anprallschutz. Anschließend wurde das Auto gegen die gegenüberliegende Tunnelwand geschleudert und blieb in der Fahrbahnmitte stehen.
Der Fahrer konnte das Fahrzeug eigenständig verlassen und wurde vor Ort von Einsatzkräften des Roten Kreuzes sowie einem Notarzt erstversorgt. Danach wurde er zur weiteren medizinischen Abklärung ins LKH Feldkirch gebracht.
Ein Alkovortest, der vor Ort durchgeführt wurde, ergab ein negatives Ergebnis. Die Tunnelröhre in Richtung Deutschland blieb von 23:10 Uhr bis 01:00 Uhr für den gesamten Fahrzeugverkehr gesperrt, ebenso mehrere Auffahrten in der Nähe. Nach den Reinigungsarbeiten an der Fahrbahn wurde der Tunnel in Abstimmung mit der ASFINAG wieder für den Verkehr freigegeben, allerdings mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h.
Das Fahrzeug erlitt einen Totalschaden, während an der Tunnelinfrastruktur – insbesondere an der Tunnelwand, dem Anprallschutz und den Leiteinrichtungen – Sachschaden in bislang unbekannter Höhe entstand.
Aufgrund der ersten Meldungen waren zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort, darunter die Feuerwehren Rankweil und Frastanz, mehrere Einheiten des Roten Kreuzes inklusive Notarzt, mehrere Streifen der Bundespolizei, der ÖAMTC sowie Einsatzkräfte der ASFINAG.
