Am 27. Januar 2026 führte die Polizei in der Stadt Salzburg am Vormittag eine Routinekontrolle durch. Dabei wurden ein 28-jähriger und ein 24-jähriger Pkw-Lenker gestoppt. Der 28-jährige Fahrer aus dem Flachgau informierte die Beamten darüber, dass ihm die Lenkberechtigung entzogen worden war, weshalb ihm die Weiterfahrt untersagt wurde. Bei dem 24-jährigen Fahrer wurden Anzeichen einer Beeinträchtigung festgestellt; ein Alkotest ergab jedoch ein negatives Ergebnis, hingegen war der Suchtmitteltest positiv für Cannabis. Eine ärztliche Untersuchung bestätigte seine Fahruntauglichkeit, daraufhin wurde ihm ebenfalls die Weiterfahrt untersagt und der Führerschein vorläufig entzogen.
Im Rahmen von Schwerverkehrskontrollen am selben Tag wurden in Kuchl auf der Tauernautobahn (A10) ein griechischer Lkw mit Anhänger überprüft. Hierbei wurden 22 Verstöße gegen die Sozialvorschriften festgestellt, darunter auch eine abgelaufene C95-Qualifikation. Weiterhin erwies sich die Sicherung des geladenen Teleskopladers als unzureichend und die Luftfederbälge wiesen Risse auf, die bereits zu Luftverlust führten. Insgesamt wurden drei „Gefahr in Verzug“ Mängel sowie 14 weitere teils schwere Mängel dokumentiert. Dem 70-jährigen Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt, das Kennzeichen sowie der Zulassungsschein wurden ihm abgenommen.
Am Nachmittag meldete ein Anrufer einen Klein-Lkw auf der Tauernautobahn (A10) mit auffälliger Fahrweise. Im Bereich des Parkplatzes Untersberg konnte das Fahrzeug lokalisiert werden. Der 40-jährige rumänische Fahrer versteckte sich zunächst im WC der Rastanlage. Nach seiner Sichtung wurde er aufgrund offensichtlicher Symptome einer Beeinträchtigung zum Alkotest aufgefordert. Da er sich weigerte, wurde ihm der Führerschein vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt.
Ebenfalls am Nachmittag fiel einer zivilen Polizeistreife auf der Westautobahn (A1) ein Pkw auf, der stark beschleunigte. Während der Nachfahrt wurde bei Eugendorf eine Geschwindigkeit von 162 km/h gemessen, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h. Als die Polizisten versuchten, das Fahrzeug zu überholen, beschleunigte der Fahrer und wechselte auf die linke Fahrspur, wo eine Geschwindigkeit von 207 km/h gemessen wurde. Der Fahrer, ein 45-jähriger Mann aus Wien, musste aufgrund der überhöhten Geschwindigkeit eine Notbremsung einleiten. Er wurde schließlich an der Autobahnabfahrt Mondsee gestoppt, wo er die Geschwindigkeitsüberschreitungen einräumte. Ungeachtet der Mitfahrer, darunter seine Frau und zwei Kleinkinder, wurde ihm der Führerschein vorläufig entzogen und die Fahrzeugbeschlagnahme angeordnet.
Am späten Abend des gleichen Tages fiel einer Polizeistreife erneut ein Pkw auf. Während der Kontrolle verlief der Alkotest negativ, jedoch war der Suchtmitteltest positiv für Cannabis und Kokain. Der 46-jährige Fahrer aus dem Flachgau gestand den Konsum. Bei der ärztlichen Untersuchung wurde seine Fahruntauglichkeit festgestellt, und ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Zudem wurden im Fahrzeug geringe Mengen Cannabiskraut und Utensilien sichergestellt.
