Am 17. und 18. Januar 2026 kam es im Bereich Gürtel in 1150 Wien zu einer verkehrspolizeilichen Schwerpunktaktion. Beamte der Polizeiinspektion Westbahnhof hielten dabei zwei Fahrzeuglenker wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen von über 40 km/h an.
Um 02:40 Uhr wurde eine 18-jährige Fahrerin aus Serbien angehalten, die mit 94 km/h unterwegs war. Ihr Fahrzeug war auf ihren Vater zugelassen, und sie besitzt einen Probeführerschein. Kurz darauf, um 03:14 Uhr, wurde ein 21-jähriger Fahrer aus Rumänien, ebenfalls mit einem Probeführerschein, mit 97 km/h in einem Firmenfahrzeug mit slowakischer Zulassung angehalten. In beiden Fällen erfolgte die vorläufige Abnahme der Führerscheine vor Ort.
Insgesamt wurden während der Aktion rund 100 Anzeigen wegen verschiedener verkehrsrechtlicher Übertretungen erstattet. Dazu zählten unter anderem das Durchdrehen der Antriebsräder, erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen, nicht angezeigte Spurwechsel sowie die Missachtung von Lichtsignalen.
Die polizeiliche Überwachung des Straßenverkehrs und die Ahndung von Verstößen sind wesentliche Maßnahmen zur Unfallprävention, da eine nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit zu den häufigsten Unfallursachen zählt, neben Unachtsamkeit und Ablenkungen.
