Bruck-Mürzzuschlag | Frohnleiten. – Am Samstagvormittag, dem 28. Februar 2026, kam ein 42-jähriger Fahrzeuglenker mit seinem dreijährigen Sohn von der Fahrbahn ab. Der Mann stand offenbar unter dem Einfluss von Suchtmitteln und verfügte nicht über eine gültige Fahrerlaubnis.
Gegen 09:30 Uhr fuhr der 42-Jährige aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag auf der S35 Brucker Schnellstraße in Richtung Graz. Bei Straßenkilometer 21,500 geriet er aus bisher ungeklärten Gründen in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich im angrenzenden Grünstreifen mindestens einmal und kam auf dem Dach zum Stillstand. Der Lenker konnte sich und seinen dreijährigen Sohn, der auf dem Beifahrersitz saß, selbstständig aus dem Wrack befreien.
Erstversorgung und Verdacht auf Beeinträchtigung
Kräfte des Roten Kreuzes übernahmen die Erstversorgung der beiden leicht verletzten Personen. Im Zuge der Unfallaufnahme durch die Polizei stellte sich heraus, dass dem 42-Jährigen die Fahrerlaubnis bereits entzogen worden war. Ein Alkomattest verlief negativ, jedoch entstand aufgrund des Verhaltens des Mannes der begründete Verdacht auf eine Beeinträchtigung durch Suchtmittel.
Nachweis von Suchtmitteln im Krankenhaus
Beide Insassen wurden zur weiteren Untersuchung ins LKH Leoben eingeliefert. Dort verschlechterte sich der Zustand des Tatverdächtigen zunehmend, was den Verdacht auf Drogenkonsum weiter verstärkte. Ein durchgeführter Harntest ergab schließlich positive Ergebnisse auf mehrere Substanzen.
