Im Jahr 2026 kam es in Wien zu einem Vorfall, bei dem Beamte des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle West, in Zusammenarbeit mit der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität vier Tatverdächtige nach einem Trickdiebstahl festnahmen. Die Verdächtigen, drei Frauen im Alter von 45, 46 und 47 Jahren aus Polen, Deutschland und den Vereinigten Staaten, sowie ein 33-jähriger Mann aus Polen, stehen im Verdacht, zwei älteren Personen, 86 und 96 Jahre alt, Schmuckstücke und Bargeld gestohlen zu haben.
Die Ermittlungen ergaben, dass die Täter nach einem ähnlichen Modus Operandi vorgegangen sind. Sie sprachen die Opfer im Stiegenhaus während ihres Heimwegs an und verwendeten einen Zetteltrick, um ein Gespräch zu initiieren und sich Zugang zu den Wohnungen zu verschaffen. In der Folge wurden die älteren Menschen abgelenkt, während ein Komplize in der Wohnung nach Wertsachen suchte.
Bei der Festnahme der Verdächtigen wurden mehrere Schmuckstücke sowie Bargeld sichergestellt. Die Gruppe wird als kriminelle Vereinigung eingestuft und hat bereits in Österreich und Deutschland ähnliche Delikte begangen, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Gegen alle vier Personen liegt ein EU-Haftbefehl aufgrund von Straftaten im Ausland vor. Sie verweigerten die Aussage und wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt gebracht.
Die Polizei in Wien bittet Personen, die Opfer eines solchen Trickdiebstahls wurden oder solche Fälle in ihrem Bekanntenkreis kennen, sich an das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle West, Journaldienst Diebstahl unter der Telefonnummer 01-31310 DW 25600 zu wenden.
