Am 8. Mai 2026, gegen 13:35 Uhr, ereignete sich auf der Reichsstraße L203 in Lustenau ein schwerer Verkehrsunfall, der für einen Radfahrer tödlich endete. Der Fahrer eines LKWs befuhr die L203 aus Richtung Hard in Richtung Zollamt Lustenau. Auf Höhe des Streckenkilometers 11,22, an der Kreuzung Blumenaustraße, bog er nach rechts in die Blumenaustraße ein. Zur gleichen Zeit fuhr ein Radfahrer auf dem Fahrradstreifen am rechten Rand der Reichsstraße in derselben Richtung.
Während des Abbiegevorgangs des LKW kam es zu einer seitlichen Kollision mit dem Radfahrer, der von der rechten Seite des LKW erfasst wurde und schwer verletzt zu Boden fiel. Eine zufällig vorbeifahrende Polizeistreife der Polizeiinspektion Lustenau initiierte sofort Reanimationsmaßnahmen, die bis zum Eintreffen der Rettungskräfte fortgesetzt wurden. Trotz aller Bemühungen erlag der Radfahrer an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Die Staatsanwaltschaft Feldkirch ordnete die Beiziehung eines Unfallsachverständigen sowie die Obduktion des Verstorbenen an. Ein Alkomattest beim LKW-Fahrer ergab keine Auffälligkeiten. Über 25 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Lustenau waren mit vier Fahrzeugen vor Ort, ebenso wie Rettungsteams aus Dornbirn und Hohenems, die einen Notarzt einsetzten. Außerdem waren mehrere Polizeistreifen, der Polizeihubschrauber Libelle und eine Drohne der Landespolizeidirektion Vorarlberg im Einsatz.
Die L203 blieb im Kreuzungsbereich Reichsstraße/Blumenaustraße von etwa 13:40 Uhr bis 17:05 Uhr gesperrt.
