Am 11. Februar 2026 um 10:36 Uhr informierte die Polizeiinspektion Wenns die Leitstelle Tirol über einen Notarzthubschraubereinsatz im Schigebiet Rifflsee. Die folgenden Ermittlungen durch einen Alpinpolizisten ergaben, dass es sich um einen Snowboardunfall mit Alleinbeteiligung im organisierten Schiraum handelte, ohne Hinweise auf Fremdverschulden.
Nach jetzigem Stand der Ermittlungen fuhr eine 17-jährige polnische Staatsangehörige am gleichen Tag gegen 10:30 Uhr die blaue Piste Nr. 7a im Schigebiet Rifflsee ab. Unbeteiligte Pistenbenutzer fanden sie etwa in Pistenmitte regungslos auf. Der genaue Hergang des Unfalls konnte von niemandem beobachtet werden, und es wurden keine Hinweise auf einen weiteren beteiligten Wintersportler festgestellt.
Die verletzte Person wurde von der Pistenrettung sowie dem Team des Notarzthubschraubers Alpin 2 erstversorgt und mit dem Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma in die Klinik Innsbruck geflogen. Aufgrund schwerer Kopfverletzungen sowie des beschädigten Snowboardhelms, der hinten rechts gebrochen war, ist von einem massiven Aufprall mit dem Hinterkopf auf die Piste auszugehen. Hinweise auf eine Kollision mit einem Hindernis bestehen nicht.
Die 17-Jährige war am Unfalltag Teil einer polnischen Schulgruppe im Schigebiet Rifflsee, und die verantwortlichen Lehr- bzw. Aufsichtspersonen gaben an, dass der Unfallhergang von niemandem aus der Gruppe beobachtet werden konnte. Am 3. März 2026 verstarb die 17-jährige aufgrund der Folgen des Snowboardunfalls in der Klinik Innsbruck.
