Am 28. März 2026 um 17:25 Uhr befanden sich zwei Wintersportler, ein 41-jähriger und ein 36-jähriger Italiener, in Hochfügen, als sie vom Gipfel des Hohen Marchkopf in den freien Skiraum hinabfuhren und in einen etwa 40 Grad steilen Nordwesthang einmündeten. Etwa 100 Meter unterhalb des Gipfels löste sich ein rund 250 Meter breites Schneebrett, das beide Männer mitriss. Während der 36-Jährige nur teilweise verschüttet wurde, geriet der 41-Jährige vollständig unter die Lawine. Der 36-Jährige konnte sich selbst befreien, einen Notruf absetzen und mit einem LVS-Gerät nach seinem Kollegen suchen.
In der Zwischenzeit trafen zwei Rettungshubschrauber mit Bergrettern ein. Diese konnten den 41-Jährigen nach ungefähr 30 Minuten in einer Tiefe von 1,6 Metern lokalisieren und bergen. Leider verstarb der Verunfallte noch an der Unfallstelle. Der 36-Jährige erlitt eine Handverletzung, die im Krankenhaus Schwaz ambulant behandelt wurde.
