Am 8. März 2026, gegen 11.30 Uhr, ereignete sich im Pinnistal – Stubaier Höhenweg, in der Gemeinde Neustift im Stubaital, ein Lawinenabgang. Auf einer Seehöhe von etwa 2.020 Metern wollte ein Schneeschuhwanderer eine rund 30 Meter breite und 35-40° steile Rinne überqueren. In der Folge löste sich ein Schneebrett, das den Wanderer mitriss und vollständig verschüttete.
Augenzeugen, die am Steig vor der Rinne warteten, konnten den Lawinenabgang beobachten und alarmierten die Rettungskräfte. Die Besatzung des herbeigerufenen Notarzthubschraubers empfing während eines Überflugs das Signal eines Lawinenverschüttetensuchgeräts. In der Folge wurde der leblos geborgene Körper des Schneeschuhwanderers durch Einsatzkräfte der Bergrettung ausgegraben. Der vor Ort anwesende Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes bestätigen.
Der Leichnam wurde im Rahmen des Erhebungsfluges von einem Polizeihubschrauber sowie der Alpinpolizei ins Tal geflogen. Die Lawine erstreckte sich über circa 700 Höhenmeter. Die Staatsanwaltschaft Innsbruck ordnete zur Klärung der Todesursache eine Obduktion an, die Identität des Verstorbenen ist weiterhin Gegenstand der Ermittlungen.
Im Einsatz waren der Notarzthubschrauber „Christophorus 1“, der Polizeihubschrauber „Libelle Tirol“, die Bergrettung Neustift im Stubaital, ein Bergrettungshundeführer sowie mehrere Beamte der Alpinpolizei und der zuständigen Polizeiinspektion. Nach Beendigung der Ermittlungen werden entsprechende Berichte an die zuständigen Stellen erstattet.
Zusätzlich wird mitgeteilt, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen 59-jährigen Deutschen handelt.
