Leibnitz | Gabersdorf. – Ein 42-jähriger Jäger erlitt am Sonntagabend, den 25. Januar 2026, bei einem Jagdausflug eine tödliche Schussverletzung. Das Landeskriminalamt Steiermark hat die Ermittlungen zum genauen Hergang aufgenommen.
Gegen 18:50 Uhr waren drei Jäger aus dem Bezirk Leibnitz (42, 57 und 36 Jahre alt) in einem Waldgebiet mit der Bergung eines Wildschweins beschäftigt, das der 57-Jährige zuvor erlegt hatte. Um das Tier gemeinsam mit dem 42-Jährigen ins Fahrzeug zu heben, übergab der 57-Jährige sein Jagdgewehr vorübergehend an den 36-Jährigen.
Bei der Rückübergabe der Waffe kam es zu einem Schuss. Das Projektil traf den nebenstehenden 42-Jährigen im Kopfbereich. Die Begleiter alarmierten umgehend die Rettung, allerdings konnte der eingetroffene Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Die Angehörigen des Verstorbenen wurden vom Kriseninterventionsteam (KIT) betreut.
Die Kriminalpolizei des Landeskriminalamtes Steiermark hat die Ermittlungen übernommen. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete eine Obduktion des Leichnams sowie die Hinzuziehung eines Sachverständigen für Waffenwesen und Ballistik an. Bisher gibt es keine Hinweise auf eine vorsätzlich begangene Straftat.
