Am 5. August 2026, gegen 16:00 Uhr, begaben sich zwei russische Bergsteiger im Alter von 50 und 21 Jahren von der Braunschweiger Hütte im Pitztal auf den Abstieg. Während des Weges hielt der 50-Jährige an, um mehrere Fotos zu machen, während die 21-jährige Frau etwa zehn Meter vor ihm ging.
Nach etwa einer halben Stunde Gehzeit hörte die Frau plötzlich ein Geräusch hinter sich und bemerkte, dass ihr Begleiter nicht mehr zu sehen war. Daraufhin ging sie einige Meter bergauf und trat auf eine Felskuppe, von der aus sie beobachten konnte, wie der Mann in felsdurchsetztes Gelände stürzte.
Unmittelbar nach dem Vorfall stieg die Frau zu dem Verunfallten ab. Ein zufällig vorbeikommender Zeuge alarmierte die Rettungsdienste und begab sich ebenfalls zum Unfallort. Gemeinsam führten sie sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen durch.
Nachdem der Rettungshubschrauber eingetroffen war, konnte jedoch nur noch der Tod des 50-Jährigen festgestellt werden. Die Untersuchungen ergaben, dass der Mann etwa 100 Meter in die Tiefe gestürzt war.
