Im Dezember 2025 kam es zu einem Raubüberfall auf eine Supermarktfiliale in Güssing. Ein vermummter Mann bedrohte am 18. Dezember 2025 die Kassierin mit einer Faustfeuerwaffe und forderte die Herausgabe des Geldes. Der Täter entkam mit einem mittleren vierstelligen Eurobetrag. Trotz einer sofort eingeleiteten Alarmfahndung konnten zunächst keine Ermittlungsergebnisse erzielt werden. Bei der Spurensicherung wurden jedoch Hinweise auf den Täter gesichert.
Im Januar 2026 ereignete sich ein ähnlicher Vorfall in einer Supermarktfiliale in Körmend, Ungarn.
Dank der professionellen internationalen Zusammenarbeit zwischen der Kriminalpolizei des Komitates Vas in Szombathely und dem Landeskriminalamt Burgenland – Außenstelle Oberwart konnte ein Zusammenhang zwischen den beiden Raubüberfällen feststellt werden. Im Verlauf dieser Ermittlungen wurde ein 46-jähriger ungarischer Staatsbürger als mutmaßlicher Täter identifiziert.
Am 18. März 2026 wurde der 46-jährige Mann von Einsatzkräften der Polizei des Komitates Vas festgenommen. Bei der Vernehmung gestand er die Raubüberfälle in Güssing und Körmend. Die Staatsanwaltschaft in Szombathely verhängte daraufhin Untersuchungshaft, und der Mann wurde in die Justizanstalt Szombathely eingeliefert.
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