Am 2. September 2026 führte der uniformierte Fahrraddienst der Landesverkehrsabteilung Wien im Zeitraum von 07:00 bis 19:00 Uhr im gesamten Stadtgebiet von Wien gezielte Kontrollen von Fahrrad- und E-Scooter-Lenkern durch. Im Rahmen dieser Kontrollen wurden insgesamt 90 Anzeigen erstattet und 195 Organmandate im Gesamtwert von 10.880 Euro ausgestellt. Darüber hinaus erfolgten 17 Abmahnungen.
Die Polizisten richteten besonderes Augenmerk auf Verstöße wie das Missachten von Rotlicht, die unerlaubte Nutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt sowie andere verkehrsrechtliche Übertretungen. In Bezug auf das Missachten von Rotlicht wurden 41 Radfahrer und neun E-Scooter-Lenker mit Organmandaten beanstandet. Achtung: Für das Telefonieren oder den Umgang mit dem Mobiltelefon während des Fahrens erhielten sieben Radfahrer und zwei E-Scooter-Lenker ebenfalls Organmandate.
Im Zuge von Rollentestungen wurden bei E-Scootern Geschwindigkeiten von 49 km/h, 45 km/h und 38 km/h festgestellt. Bei einem weiteren Mopedfahrer wurde sogar eine Geschwindigkeit von 70 km/h gemessen, was zu sechs Anzeigen nach dem Kraftfahrgesetz sowie drei Anzeigen nach dem Führerscheingesetz führte. Bei einem E-Scooter-Lenker, der ohne Wohnsitz war und bei der Rollentestung eine Geschwindigkeit von 38 km/h erreichte, wurde eine vorläufige Sicherheitsleistung erhoben; sein E-Scooter sowie ein Mobiltelefon wurden beschlagnahmt. Darüber hinaus wurde eine Anzeige wegen unzureichender Kindersicherung sowie zwei Anzeigen nach dem Suchtmittelgesetz erstattet.
Die Landesverkehrsabteilung Wien beabsichtigt, auch in Zukunft Schwerpunktkontrollen durchzuführen, um die Verkehrssicherheit sämtlicher Verkehrsteilnehmer im Wiener Stadtgebiet zu fördern.
