Stadt Wels
Am 18. Februar 2026 wurde die Polizei in Wels kurz vor 11 Uhr zu einem Wohnungsbrand gerufen, nachdem ein Passant die Einsatzkräfte alarmiert hatte. Die betreffende Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrparteienhauses stand bereits in Flammen, und Rauch machte das Stiegenhaus unpassierbar. Wenige Minuten nach dem Eintreffen der ersten Polizeistreife traf die Feuerwehr Wels ein und begann umgehend mit den Löschmaßnahmen sowohl von innen als auch von außen.
Die 25-jährige Mieterin berichtete, dass sie im Wohnzimmer geschlafen habe, während ihre drei Kinder (3, 5 und 6 Jahre alt) im angrenzenden Kinderzimmer spielten. Den Angaben zufolge könnten sie mit einem Feuerzeug hantiert und Klopapier entzündet haben, was zu einem Brand der Matratze eines Bettes führte. Die Mieterin wurde durch die Rauchentwicklung geweckt, konnte den Brand jedoch nicht mehr löschen. Der Brand breitete sich rasch auf die restliche Zimmereinrichtung aus, sodass sie und ihre Kinder die Wohnung schnell verließen. Die Feuerwehr rettete zudem die vier Katzen der Mieterin aus der Wohnung. Nach etwa 40 Minuten wurde „Brand aus“ gemeldet. Das Kinderzimmer wurde vollständig zerstört, und die Außenfassade des Gebäudes erlitt ebenfalls erhebliche Schäden. Die Wohnung ist derzeit unbewohnbar.
Die Mieterin und ihre drei Kinder wurden aufgrund des Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht, während zwei Feuerwehrangehörige und ein Polizeibeamter aufgrund von Katzenbissen ebenfalls medizinische Versorgung benötigten.
