Leoben | Trofaiach. – Umfangreiche Ermittlungen der Polizeiinspektion Trofaiach führten zur Identifizierung einer 35-Jährigen und ihres 48-jährigen Lebensgefährten. Das Paar steht unter Verdacht, durch falsche Angaben unrechtmäßig Sozialleistungen in Höhe von etwa 20.000 Euro erhalten zu haben.
Die 35-jährige Verdächtige aus dem Bezirk Leoben bezieht seit September 2024 Sozialleistungen von der Bezirkshauptmannschaft (BH) Leoben. Ermittlungen ergaben, dass ihr Lebensgefährte seit diesem Zeitpunkt unangemeldet in der gemeinsamen Wohnung lebt. Um einen eigenen Wohnsitz vorzutäuschen, war er formal an einer anderen Adresse gemeldet.
Meldepflicht verletzt
Trotz der bestehenden Meldeverpflichtung gab die 35-Jährige der Behörde weder die Haushaltszugehörigkeit ihres Partners noch dessen Einkommen bekannt. Aufgrund der Verschleierung der tatsächlichen Lebensverhältnisse wurden die Sozialleistungen unrechtmäßig ausgezahlt, was der BH Leoben einen Gesamtschaden von rund 20.000 Euro einbrachte.
Die beiden Verdächtigen wurden bei der Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt.
