Verkehr | Die Polizei in der Steiermark führte in der Zeit vom 14. bis 18. September 2026 anlässlich des Schulbeginns eine landesweite Schwerpunktaktion durch. Der Schwerpunkt lag insbesondere auf der korrekten Sicherung der Fahrzeuginsassen. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres sind wieder zahlreiche Kinder im Straßenverkehr unterwegs. Fachleute weisen kontinuierlich auf die Bedeutung der Gurtpflicht im Auto hin und appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, im Bereich von Schulen besondere Vorsicht walten zu lassen. Jährlich verunglücken Hunderte von Kindern auf dem Weg zur Schule, wobei viele dieser Unfälle in unmittelbarem Umfeld von Bildungseinrichtungen geschehen. Ein oft unterschätzter Aspekt ist die ordnungsgemäße Sicherung der Insassen im Auto, insbesondere bei kurzen Fahrten. „Die Sicherheit auf dem Schulweg beginnt bereits beim Einstieg ins Auto,“ betonen Experten. Ein Sicherheitsgurt sowie ein geeigneter Kindersitz sind essenzielle Maßnahmen zur Gewährleistung von Sicherheit.
Vor diesem Hintergrund führte die Polizei in der Steiermark in Zusammenarbeit mit allen Bezirken in der ersten Schulwoche eine Schwerpunktaktion durch. Im Verlauf dieser Aktion wurden fünf Fahrer wegen unzureichender Kindersicherung angezeigt. Zudem kam es zu vier Anzeigen wegen der Nichtbenutzung des Sicherheitsgurtes sowie zu 83 Organmandaten. Des Weiteren wurden 20 Personen für das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung mittels Organmandat bestraft. Rund 100 Organmandate wurden zudem aufgrund von Geschwindigkeitsübertretungen, insbesondere in der Nähe von Schulen und Bildungseinrichtungen, verhängt.
„Die verkehrspolizeiliche Überwachung umfasst weit mehr als nur die Kontrolle von Verkehrsregeln. Sie trägt auch Verantwortung für Menschenleben. Jede Kontrolle, jede sichtbare Präsenz und jedes frühzeitige Eingreifen kann dazu beitragen, einen Unfall zu verhindern und Leben zu schützen,“ erläutert der stellvertretende Leiter der Landesverkehrsabteilung, Oberstleutnant Jochen Heiling. „Wir werden diese Schwerpunktkontrollen auch weiterhin in der gesamten Steiermark durchführen.“
