In den letzten drei Tagen, vom 9. bis 11. Januar 2026, führte die Landesverkehrsabteilung zusammen mit Verkehrseinheiten aus den Bezirken Bregenz, Dornbirn und Feldkirch tagsüber gezielte Kontrollen im Bereich Alkohol und Drogen im Straßenverkehr durch. Unterstützung erhielten sie dabei von einem Polizeiarzt und einer deutschen Polizeistreife im Rahmen eines Erfahrungsaustauschs. In dieser Zeit wurden insgesamt 29 Fahrerinnen und Fahrer wegen des Konsums von Suchtmitteln oder Alkohol beanstandet.
Im Bezirk Bregenz wurde ein Fahrzeuglenker, der drei Kinder im Auto hatte, positiv auf den Konsum von drei Substanzen getestet. Ein anderer Fahrer fiel durch die Benutzung gefälschter deutscher Kennzeichen und einer falschen Prüfplakette auf, was dank der Unterstützung der deutschen Streife rasch geklärt werden konnte. Auch ein weiterer Lenker hatte eine Tüte Zucker bei sich; ein Drogentest bestätigte, dass es sich tatsächlich um Zucker handelte, jedoch war er gleichzeitig durch Kokain und Cannabis beeinträchtigt.
Insgesamt wurden 28 Anzeigen wegen Suchtmittelbeeinträchtigung im Straßenverkehr erstattet. Bei 25 Lenkerinnen und Lenkern wurde der Führerschein vor Ort entzogen, während fünf Personen ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs waren. Darüber hinaus gab es eine Anzeige wegen Alkoholisierung. Wegen technischer Mängel wurden fünf Kennzeichen abgenommen. Die Beamten erstatteten zudem 46 weitere Anzeigen und stellten 33 Organmandate aus. In neun Fällen wurden Suchtmittel sichergestellt und an die Staatsanwaltschaft gemeldet. Zwei Fahrer wurden wegen Urkundenfälschung angezeigt, da sie gefälschte Kennzeichen sowie Prüfplaketten verwendeten.
