Am 25. März 2026, um etwa 08:15 Uhr, lenkte ein 73-jähriger niederländischer Fahrer seinen Lkw mit Anhänger auf der Brennerautobahn A13 in Richtung Norden, als er unmittelbar vor der Hauptmautstelle Schönberg im Stubaital auf das Ende eines Lkw-Staus zufuhr. Der Fahrer aktivierte umgehend die Warnblinkanlage und ließ sein Gespann langsam ausrollen.
Hinter ihm fuhr ein 54-jähriger Rumäne ebenfalls mit seinem Lkw samt Anhänger in dieselbe Richtung. Auch er setzte die Warnblinkanlage in Betrieb und bremste ab. Plötzlich kollidierte ein 46-jähriger polnischer Fahrer, der mit seinem Klein-Lkw hinter dem rumänischen Gespann fuhr, aus bisher unbekannter Ursache mit dem abbremsenden Lkw des Rumänen. Diese Kollision führte dazu, dass das rumänische Lkw-Gespann gegen das Gespann des 73-Jährigen geschoben wurde.
Der 46-Jährige wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Schönberg im Stubaital geborgen werden. Nach der Erstversorgung durch mehrere Notärzte wurde er mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik Innsbruck geflogen, wo er schwere Verletzungen erlitten hatte. Die beiden anderen Fahrer blieben unverletzt.
Die Brennerautobahn A13 war in Fahrtrichtung Norden während des Einsatzes für etwa 1,5 Stunden vollständig gesperrt. In Richtung Süden war die Autobahn nur einspurig befahrbar. Neben mehreren Polizeistreifen waren auch die Feuerwehren von Schönberg im Stubaital, Matrei und Patsch, ein Rettungshubschrauber, mehrere Notärzte sowie diverse Rettungskräfte und die ASFINAG im Einsatz.
