Am 17. Februar 2026, um 08:20 Uhr, lenkte ein 50-jähriger Mann aus Ungarn ein Sattelzugfahrzeug mit Sattelanhänger auf dem 2. Fahrstreifen der A1 in Richtung Linz. Im Gemeindegebiet von Pyhra, Bezirk St. Pölten, verlor er aus bislang unbekannter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug. In der Folge kollidierte der Sattelzug mit dem Sattelanhänger eines weiteren Sattelzuges, der von einem 63-jährigen Mann aus Slowenien auf dem 1. Fahrstreifen der A1 in derselben Richtung gefahren wurde. Auch der 63-Jährige verlor die Kontrolle über seinen Sattelzug, der daraufhin kippte und die gesamte Richtungsfahrbahn Linz blockierte.
Durch die Kollision prallte der ungarische Sattelzug gegen die Betonmittelleitwand, wodurch diese auf den 3. Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Wien verschoben wurde.
Infolge des Verkehrsunfalls mussten der 2. und 3. Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Wien sowie alle Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Linz gesperrt werden. Es wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet. Ab etwa 13:30 Uhr waren der 1. und 2. Fahrstreifen in Richtung Wien sowie der 2. und 3. Fahrstreifen in Richtung Linz wieder befahrbar.
Der ungarische Fahrzeuglenker blieb unverletzt, während der 63-jährige Fahrer Verletzungen unbestimmten Grades erlitt und vom Rettungsdienst ins Universitätsklinikum St. Pölten transportiert wurde.
