Am Nachmittag des 6. November 2026 befanden sich zwei deutsche Wintersportler im Stubaier Gletscherschigebiet in Tirol. Sie planten, von der präparierten, jedoch gesperrten Schipiste Nr. 17 („Zufahrt Fernau“) mit Para-/Hängegleitern zu starten. Ein 21-jähriger Deutscher, der in Innsbruck wohnt, brach seinen Startversuch jedoch vorzeitig ab. Der 23-jährige, ebenfalls in Innsbruck lebende, Deutsche setzte seinen Startlauf fort, indem er mit seinen Freeride-Schi talwärts fuhr, um den nötigen Auftrieb zu erzeugen.
Im weiteren Verlauf verließ er die präparierte Schipiste und fuhr in einen steilen Hang im alpinen Gelände ein. Aus bislang unbekannter Ursache gelang es ihm nicht, ausreichend an Höhe zu gewinnen. Er stieß in einem flacheren Geländeabschnitt mit seinen Schiern gegen einige Felsen und prallte anschließend mit seinem gesamten Körper gegen mehrere große Felsbrocken. Infolge des Aufpralls erlitt der Mann schwere Verletzungen an den Füßen, dem Becken und der Schulter.
Nach einer notärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle sowie einer Bergung durch die Pistenrettung und die Alpinpolizei aus dem felsigen Gelände wurde der schwerverletzte Wintersportler mit dem Notarzthubschrauber „C1“ in die Universitätsklinik nach Innsbruck geflogen. Berichte werden nach Abschluss der Ermittlungen an die zuständigen Stellen weitergeleitet.
