Am 11. August 2026 erstattete ein 63-jähriger Österreicher bei der Polizeiinspektion Kössen Anzeige wegen schweren Betrugs. Er machte geltend, dass er im Zeitraum von Juli 2025 bis Juni 2026 Opfer eines Kryptowährungsanlagebetrugs, eines Goldanlagebetrugs sowie eines Kreditbetrugs wurde. Der gesamte entstandene Schaden beläuft sich auf einen mittleren sechsstelligen Eurobereich.
Der größte Verlust resultierte aus einem angeblichen Kryptowährungsanlagebetrug, bei dem dem Mann über eine Online-Plattform hohe Gewinne vorgegaukelt wurden. Für die Auszahlung dieser Gewinne wurden ihm wiederholt Gebühren und Steuern in Rechnung gestellt. Zudem erlitt der Österreicher durch vermeintliche Goldinvestitionen und Termingeschäfte einen Verlust im mittleren fünfstelligen Eurobereich. Weiterhin wurde ihm über eine betrügerische Plattform ein Kredit angeboten, wobei er darüber hinaus über WhatsApp zur Zahlung weiterer Gebühren und zur Überweisung auf Konten in Deutschland aufgefordert wurde, was einen zusätzlichen Schaden im unteren fünfstelligen Eurobereich verursachte.
Die Polizei warnt ausdrücklich vor vermeintlich lukrativen Anlageangeboten im Internet und auf Social-Media-Plattformen. Insbesondere unrealistische Gewinnversprechen sowie die Aufforderung zur Zahlung zusätzlicher Gebühren oder Steuern vor einer Auszahlung sollten als alarmierende Signale gewertet werden. Investitionen sollten ausschließlich über seriöse und überprüfbare Anbieter getätigt werden.
