3. März 2026
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Schockanruf-Betrug: Polizei sucht weitere Opfer einer Betrügerin

Am 14. Oktober 2025 kam es in Wien zu einem Vorfall, bei dem eine 21-jährige slowakische Staatsbürgerin beschuldigt wird, von einer Frau Bargeld, Golddukaten und Schmuck abgeholt zu haben. Die Ermittler der „Ermittlungsgruppe Falsche Polizisten“ (EG FaPo) des Landeskriminalamts Niederösterreich, in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt, gehen davon aus, dass die Beschuldigte Teil einer kriminellen Organisation ist. Diese gibt sich als Polizisten oder Staatsanwälte aus und täuscht älteren Personen vor, dass ein naher Angehöriger in einen schwerwiegenden Verkehrsunfall verwickelt sei. Um die Inhaftierung dieses Angehörigen zu verhindern, wird behauptet, dass eine hohe Kaution bezahlt werden müsse. Dieser Modus Operandi wird als „Schockanruf/Kautionstrick“ bezeichnet.

Am 17. Oktober 2025 wurde die Frau bei einer weiteren Abholung in Deutschland festgenommen und befindet sich in Untersuchungshaft in München. Aufgrund laufender Ermittlungen wird angenommen, dass sie möglicherweise auch an weiteren ähnlichen Straftaten beteiligt war.

Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hat die Veröffentlichung von Fotos der Beschuldigten angeordnet. Personen, die möglicherweise weitere Opfer sind, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 059133-30-3333 mit dem Landeskriminalamt Niederösterreich in Verbindung zu setzen.

Um potenzielle Opfer zu schützen, werden folgende Präventionstipps gegeben:
– Wahrhaftige Polizisten holen niemals Bargeld oder Schmuck ab.
– Seien Sie vorsichtig bei Anrufen von Unbekannten.
– Hinterfragen Sie die Glaubwürdigkeit der Geschichte und konsultieren Sie sofort Verwandte oder Freunde.
– Geben Sie keine Informationen über Ihr Vermögen preis und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
– Öffnen Sie keine Tür für Unbekannte und übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an diese.
– Verlangen Sie von angeblichen Polizisten einen Dienstausweis.
– Überprüfen Sie bei der Notrufnummer 133, ob die genannte Person tatsächlich existiert.
– Ernst nehmen Sie Warnungen von Bankangestellten.
– Informieren Sie Ihre Familie über die Gefahr durch falsche Polizisten, insbesondere ältere Angehörige.

Fotos der Beschuldigten können beim Büro für Öffentlichkeitsarbeit der Landespolizeidirektion Niederösterreich unter der Telefonnummer 059133-30-1102 angefragt werden.

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