Bezirk Gmunden
Am Nachmittag des 14. Januar 2026 wanderte eine 59-jährige deutsche Staatsbürgerin im Rahmen der Vorbereitung für einen alpinen Ausbildungskurs mit Schneeschuhen vom Krippenstein zum Wiesberghaus. Auf dem Rückweg von einer Einsatzübung trafen zufällig zwölf Beamte der Alpinen Einsatzgruppe Gmunden auf die Schneeschuhgeherin. Zwei Polizisten sprachen mit ihr und erkundigten sich nach ihrem Ziel.
Um etwa 14:20 Uhr informierte die Wirtin des Wiesberghaus telefonisch die Alpinpolizisten darüber, dass sich die zuvor angetroffene Schneeschuhgeherin in einer Notlage befinde. Die 59-Jährige war mit ihren Schneeschuhen so tief eingesunken, dass sie sich nicht mehr befreien konnte. Zwei Alpinpolizisten kehrten um und machten sich auf die Suche nach ihr.
Gegen 14:40 Uhr wurde die Frau etwa abseits der verdichteten Schneespur gefunden. Ihr linker Fuß war bis zur Hüfte im Schnee versunken, während das rechte Bein stark abgewinkelt war. Nach einigen Minuten des Schaufelns und gemeinsamer Anstrengung konnte sie sicher aus ihrer schwierigen Situation befreit werden. Anschließend wanderte sie selbstständig zum Wiesberghaus, wo sie vor Einbruch der Dämmerung eintraf.
