Am 4. April wurde ein 40-jähriger Schitourengeher aus der Slowakei tot aufgefunden. Der Mann war bereits am Vorabend als vermisst gemeldet worden, woraufhin die Bergrettung und Alpinpolizei eine Suchaktion einleiteten.
Die erste Spur zu dem Vorfall wurde kurz nach 22 Uhr am Nordosthang der Plattenspitze in Obertauern entdeckt, wo eine Lawine mit entsprechender Einfahrtspur festgestellt wurde. Aufgrund starker Winde und erhöhter Lawinengefahr war es den Rettungskräften nicht möglich, die Unfallstelle zu erreichen, weshalb die Maßnahme kurz nach Mitternacht abgebrochen werden musste. Am folgenden Morgen, um 8 Uhr, wurde die Suche wieder aufgenommen. Ein Hubschrauber brachte die Rettungskräfte zum Lawinenkegel.
Gegen 11 Uhr wurde der Verschüttete gefunden und aus einer Tiefe von mehr als zwei Metern geborgen. Es stellte sich heraus, dass der Mann kein LVS-Gerät dabeihatte. Aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen konnte die Bergung jedoch nicht sofort erfolgen.
