Am 16. Januar 2026 um 11:40 Uhr kam es in einer Schießanlage im Norden Wiens während eines Schießtrainings zu einem Vorfall, bei dem ein 37-jähriger Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsunternehmens eine Schussverletzung am Oberschenkel erlitt. Der Mann nahm an einer beruflichen Weiterbildung teil und war beim Eintreffen der Polizei ansprechbar. Er erhielt zunächst eine Erstversorgung durch einen außer Dienst befindlichen WEGA-Beamten mit sanitätsdienstlicher Ausbildung. Laut Aussagen des Verletzten kam es beim Holstern seiner legal besessenen Faustfeuerwaffe aufgrund eines Bedienfehlers zu einer unbeabsichtigten Schussabgabe.
Rettungskräfte der Wiener Berufsrettung versorgten den Mann notfallmedizinisch und transportierten ihn in den Schockraum eines Krankenhauses. Die Waffe wurde ordnungsgemäß verwahrt, und das bei der Schussabgabe beschädigte Mobiltelefon wurde sichergestellt. Das Arbeitsinspektorat sowie die Waffenbehörde wurden über den Vorfall informiert, und die Ermittlungen sind weiterhin im Gange.
