Am 17. Januar 2026, gegen 13:45 Uhr, ereignete sich ein Unfall auf der Rodelbahn am Rangger Köpfl in der Sektion III Stiglreith. Eine 50-jährige Polin fuhr mit ihrem 8-jährigen Sohn auf einer gemeinsamen Rodel talwärts. Auf einem längeren geraden Abschnitt der Strecke verlor die Frau die Kontrolle über die Rodel und fuhr über den rechten Rand der Bahn hinaus. Der Sohn konnte sich rechtzeitig von der Rodel abspringen und blieb unverletzt auf der Rodelbahn liegen.
Die Mutter stürzte daraufhin etwa 20 Meter über steiles Waldgelände ab und blieb schwer verletzt an der Unfallstelle liegen. Eine zufällig vorbeikommende Rettungssanitäterin leistete sofort Erste Hilfe und alarmierte die Rettungskräfte. Die Polin, die keinen Helm trug, wurde von der Bergrettung Innsbruck sowie dem Notarzt des Notarzthubschraubers „Martin 2“ versorgt. Anschließend wurde sie mittels Seilbergung in das Krankenhaus Innsbruck gebracht, wo sie mit schweren Kopfverletzungen in den Schockraum überstellt wurde.
