Am Nachmittag des 4. März 2026, gegen 15:00 Uhr, kam es im Bereich des Speicherteichs Rohrsee oberhalb von Hirschegg zu einem Rettungseinsatz. Zwei Mädchen im Alter von 10 und 11 Jahren spielten in der Nähe des Teichs und balancierten auf der Steinmauer, die den Teich umgibt. Dabei verlor das 10-jährige Mädchen das Gleichgewicht, fiel von der Mauer und rutschte in den Speicherteich. Es gelang ihr, bis zum Hals im kalten Wasser zu bleiben, während sie ihren Kopf über Wasser halten konnte. Aufgrund der steilen Böschung konnte sie jedoch nicht selbstständig aus dem Wasser entkommen.
Die 11-jährige Freundin reagierte schnell und rief um Hilfe. Ein deutscher Wanderer, der die Hilferufe hörte, erkannte die kritische Situation und setzte sofort einen Notruf ab. Zudem wurde ein Anwohner, der die Kinder zuvor bemerkt hatte, auf den Vorfall aufmerksam und griff mit einer langen Metallstange ein, um das Mädchen aus dem Wasser zu ziehen.
Unmittelbar danach trafen die alarmierten Einsatzkräfte am Ort des Geschehens ein. Das bereits unterkühlte Mädchen wurde mit mehreren Decken gewärmt und erhielt anschließend im Rettungsfahrzeug medizinische Versorgung. Der Notarzt stellte eine leichte Unterkühlung fest, jedoch war ein Transport ins Krankenhaus nicht erforderlich. Nach der Behandlung und dem Aufwärmen im Rettungswagen konnte das Mädchen in die Obhut ihrer Mutter übergeben werden.
An dem Einsatz waren die Freiwillige Feuerwehr Mittelberg und die Bergrettung Hirschegg / Mittelberg beteiligt.
