Am 20. September 2026 unternahmen ein 17-Jähriger und eine 17-Jährige aus dem Bezirk Gmunden eine Wanderung im Toten Gebirge. Sie starteten um 5 Uhr am Seehaus am Almsee in Grünau im Almtal und wanderten über den Sepp-Huber-Steig zur Pühringerhütte, die sie gegen 11 Uhr erreichten. Nach einem Aufenthalt in der Umgebung der Hütte, während dessen sie die Zeit aus den Augen verloren, begaben sie sich gegen 18 Uhr auf den Rückweg zu ihrem Ausgangspunkt. Der 17-Jährige telefonierte mehrmals mit seinem Vater, der ihn darauf hinwies, dass es um 19:30 Uhr dunkel werden würde und sie sich beeilen sollten. Trotz dieser Warnungen gerieten sie in die Dunkelheit. Da der Akku der mitgeführten Stirnlampe leer war, verwendeten sie die Lichter ihrer Handys zur Orientierung. Gegen 23 Uhr fand erneut ein Telefonat statt, in dem der 17-Jährige seinem Vater mitteilte, dass sie sich verlaufen hatten und nicht mehr weiterkamen. Er konnte seinen genauen Standort nicht angeben, und bald darauf ging auch der Akku seines Handys leer. In Anbetracht der schwierigen Situation setzte der Vater einen Notruf bei der Polizei ab, was einen Rettungseinsatz zur Folge hatte. Ein Polizeihubschrauber konnte aufgrund der Witterungsbedingungen nicht eingesetzt werden. Eine Rettungsmannschaft machte sich umgehend auf den Weg zum Zielgebiet rund um den Sepp-Huber-Steig in der „Röll“. Um 00:40 Uhr wurden die beiden 17-Jährigen in der unteren Region des Sepp-Huber-Steiges auf etwa 850 Metern Seehöhe unverletzt aufgefunden.
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