Am Nachmittag des 9. April fanden zwei umfangreiche Rettungseinsätze statt, bei denen insgesamt vier Wanderer in alpinen Notlagen geborgen werden mussten.
Zwei australische Staatsbürger im Alter von 18 und 19 Jahren versuchten, über den Dopplersteig auf den Untersberg zu gelangen. Ihre Ausrüstung, bestehend aus Turnschuhen und kurzen Hosen, war nicht ausreichend für die herrschenden alpinen Bedingungen. Auf einem Schneefeld rutschte der 18-Jährige aus und zog seinen Begleiter mit. Beide konnten sich jedoch an einem Baum festhalten und so einen weiteren Absturz verhindern. Daraufhin setzten sie einen Notruf ab. Die Bergung erfolgte durch den Polizeihubschrauber der Flugeinsatzstelle Salzburg, der einen Bergungsseil einsetzte. Die Wanderer wurden sicher ins Tal geflogen.
Ebenfalls am Nachmittag kam es zur Rettung zweier 20-jähriger schwedischer Staatsbürger im Gemeindegebiet von Bad Hofgastein, die im alpinen Gelände in Schwierigkeiten geraten waren. Sie waren über einen Sommerweg in Richtung Gamskarkogel aufgestiegen, wobei die Bedingungen zunächst gut waren. Mit der Zeit verschlechterten sich jedoch die Verhältnisse, sodass sie letztlich knietief im Schnee stecken blieben. Als einer der Wanderer seine Schuhe verlor, erkannten sie die ausweglose Situation und informierten die Einsatzkräfte. Auch diese Bergung wurde vom Polizeihubschrauber durchgeführt, und beide Personen konnten unverletzt ins Tal gebracht werden.
