In der Nacht zum 11. April 2026, um circa 00:00 Uhr, wurde eine Rauchentwicklung in einem Wohnheim in Kramsach festgestellt. Einsatzkräfte der Feuerwehr betraten das Gebäude mit Atemschutzgeräten und identifizierten die Quelle des Rauchs in einer Wohnung. Ein 63-jähriger österreichischer Bewohner erklärte, dass beim Kochen Speisen übergekocht seien, was die starke Rauchentwicklung verursacht habe. Diese Information konnte von der Feuerwehr bestätigt werden. Der 63-Jährige erhielt vor Ort eine Erstversorgung durch das Rote Kreuz und wurde anschließend wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung in das BKH Schwaz gebracht.
Die angrenzenden Räumlichkeiten wurden von den Mitarbeitern des Wohnheims geräumt, während die anderen Bewohner im Erdgeschoss in Sicherheit gebracht wurden. Nach der erfolgreichen Entrauchung des Gebäudes konnten alle Bewohner ihre Wohnungen wieder betreten.
Beteiligt an den Einsatzmaßnahmen waren eine Polizeistreife, ein Rettungswagen sowie die Freiwillige Feuerwehr Kramsach, die mit drei Fahrzeugen und insgesamt 20 Personen vor Ort war.
