Am 8. März 2026, um 14:00 Uhr, wurde die Polizei aufgrund eines Raubvorfalls an der U-Bahn-Station Hütteldorfer Straße in 1140 Wien alarmiert. Ein 58-jähriger Mann, Staatsbürger Österreichs, wies sichtbare Kopfverletzungen auf und berichtete, dass er von einem Bekannten mit Faustschlägen angegriffen wurde. Danach habe der Täter ihm seinen Rucksack entrissen und sei geflüchtet.
Beamte des Stadtpolizeikommandos Fünfhaus konnten den mutmaßlichen Täter, einen 35-jährigen österreichischen Staatsbürger, in der Nähe des Tatorts anhalten. Er wurde im Besitz des gestohlenen Rucksacks vorläufig festgenommen. Bei ihm wurde eine Atemalkoholkonzentration von 2,0 Promille festgestellt, er zeigte sich jedoch zu den Vorwürfen nicht geständig.
Im Verlauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass zwischen beiden Männern nur wenige Stunden zuvor bereits Auseinandersetzungen mit Körperverletzungen stattgefunden hatten, die ebenfalls untersucht werden. Der 58-Jährige lehnte eine medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst ab.
Der 35-Jährige wurde wegen des Verdachts des Raubes angezeigt und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien in eine Justizanstalt überstellt.
