Leoben | A9/Kammern im Liesingtal. – Am Donnertagnachmittag, 4. Juni 2026, wurden zwei Mitarbeiter einer Raststation bei einer explosionsähnlichen Verpuffung schwer verletzt. Das Lokal wurde vorübergehend evakuiert.
Kurz vor 15:30 Uhr rückten zahlreiche Einsatzkräfte zur Raststation Kammern an der A9-Pyhrnautobahn aus, nachdem von einer angeblichen Explosion berichtet worden war. Die Polizeikräfte stellten fest, dass sich die betroffene Örtlichkeit im Kellergeschoss des Autobahn-Restaurants befindet. Aus bisher ungeklärter Ursache kam es dort zu einer Verpuffung. Zwei Männer im Alter von 20 und 21 Jahren aus Ungarn erlitten schwere Verletzungen, insbesondere an den Extremitäten. Ein anwesender Arzt leistete umgehend Erste Hilfe, gefolgt von der medizinischen Erstversorgung durch das Österreichische Rote Kreuz. Beide verletzten Personen wurden anschließend mit dem Rettungshubschrauber C12 ins LKH Graz transportiert.
Im Anschluss daran evakuierten die Einsatzkräfte von Polizei und den alarmierten Feuerwehren Kammern sowie Seiz das gesamte Restaurant. Die sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Lokal befindenden Personen wurden vorübergehend auf einem Parkplatz in Sicherheit gebracht. Sprengstoffkundige Polizisten (SKO), Beamte für Gefahrstoffe (GKO), Brandermittler sowie das Arbeitsinspektorat nahmen daraufhin die Ermittlungen auf. Der Betreiber des Lokals schloss die Gaststätten vorübergehend. Das Landeskriminalamt (LKA) Steiermark hat die Ermittlungen übernommen, um die Ursache der Verpuffung festzustellen.
