Graz | Am Samstag, dem 24. Januar 2026, zog die Grazer Polizei nach dem „Grazer Akademikerball“, einer Gegendemonstration und einer weiteren angemeldeten Versammlung eine positive Bilanz.
Zusätzlich zum 71. Grazer Akademikerball fanden an diesem Tag zwei weitere Versammlungen in Graz statt. Die Gegendemonstration mit dem Titel „Kein Platz für rechte Hetze – Nein zum Akademikerball“ umfasste einen Marsch, der ab 17:00 Uhr vom Mariahilferplatz über den Lendkai, die Erzherzog-Johann-Brücke, die Neutorgasse zum Joanneumring und bis zum Eisernen Tor bis zum Grazer Hauptplatz führte. Die Abschlusskundgebung fand dort um 19:00 Uhr statt. Während der Veranstaltung gab es keine Zwischenfälle oder direkte Begegnungen zwischen Demonstranten und Ballbesuchern. Nach dem Ende der Demonstration verließen die Teilnehmer den Ort in verschiedene Richtungen.
Der „Verein Demokratisches Zentrum der KurdInnen in Graz“ hatte für den Nachmittag des 24. Januar 2026 eine Versammlung zum Thema „Militärinvasion der Türkei in Nordsyrien“ angemeldet. Dieser Marsch begann gegen 15:00 Uhr am Europaplatz und führte über die Annenstraße, die Elisabethinergasse und die Rösselmühlgasse bis zum Taxistand am Griesplatz, wo er mit zwei Reden endete.
Von 15:00 Uhr bis zur Aufhebung um 01:30 Uhr durch die Behördenleiterin galt ein Platzverbot rund um den Grazer Congress.
Gegen 18:50 Uhr wurde am Hauptplatz in Graz ein 15-jähriger Jugendlicher von einer Polizeistreife kontrolliert, da er einen Hosengürtel mit einem Runensymbol trug. Der Gürtel wurde sichergestellt, und der Jugendliche wird gemäß dem Verbotsgesetz an die Staatsanwaltschaft Graz angezeigt. Zudem werden zwei Teilnehmer der Gegendemonstration wegen Anstandsverletzung und Lärmerregung verwaltungsstrafrechtlich angezeigt.
