Die Landespolizeidirektion Oberösterreich erhöhte die Präsenz im öffentlichen Raum, insbesondere im zentralen Oberösterreich, um sich auf mögliche Ausschreitungen in der Halloween-Nacht vorzubereiten. Diese blieben jedoch weitgehend aus. Durch visible Präsenz in den Innenstädten, gezielte Kontrollen von sowohl uniformierten als auch zivilenBeamten und konsequentes Einschreiten konnten größere Vorfälle verhindert werden.
Ein nennenswerter Polizeieinsatz fand in Steyr statt, wo sich gegen 21 Uhr etwa 200 Jugendliche versammelten, von denen einige mit pyrotechnischen Gegenständen agierten und diese auch in Richtung der Polizeikräfte warfen. Dank des entschlossenen Handelns der Steyrer Polizei konnte die Situation unter Kontrolle gehalten werden, sodass niemand zu Schaden kam. Bis Mitternacht hatte sich die Gruppe vollständig aufgelöst.
Insgesamt wurden in der Halloween-Nacht in Oberösterreich mehr als 200 Personen kontrolliert und über 100 pyrotechnische Gegenstände sichergestellt. Die Landespolizeidirektion Oberösterreich stellt somit eine positive Bilanz fest. Landespolizeidirektor Andreas Pilsl lobte die Einsatzkräfte und äußerte seinen Dank an alle Beteiligten, die in der vergangenen Nacht für die Sicherheit in Oberösterreich gesorgt haben. Dazu zählen sowohl uniformierte als auch zivile Kräfte, die an der Vorbereitung des Einsatzes beteiligt waren. Auch die Beobachtung der sozialen Medien spielte in diesem Jahr eine bedeutende Rolle. Mit Unterstützung von Cybercrime-Experten im Kriminalassistenzdienst sowie im Landeskriminalamt ist die Polizei in dieser Hinsicht gut aufgestellt.
