Am 12. März 2026 führten drei Paragleit-Flugschüler, Staatsangehörige aus Deutschland und Österreich, im Bereich Übersachsen in der Gemeinde Tösens unter der Aufsicht zweier erfahrenen Fluglehrer (41 und 53 Jahre alt, beide deutsche Staatsangehörige) Schulungsflüge durch. Gegen 11:25 Uhr befand sich die Gruppe am Startplatz für den zweiten Flug des Tages. Eine 33-jährige Flugschülerin, österreichische Staatsangehörige, startete zunächst erfolgreich, jedoch klappte nach kurzer Flugphase die Frontkante des Gleitschirms ein, was dazu führte, dass sie die Kontrolle über das Fluggerät verlor. In der Folge stürzte sie aus etwa 50 Metern Höhe ab. Die 33-Jährige erlitt bei dem Aufprall schwerste Verletzungen und wurde von einem alarmierten Notarzthubschrauber ins Bezirkskrankenhaus Zams geflogen. Im Einsatz waren der Notarzthubschrauber „Robin 3“, die Bergrettung Ried im Oberinntal, ein Rettungswagen und die Alpinpolizei. Nach Abschluss der Ermittlungen wird ein Bericht an die Staatsanwaltschaft Innsbruck erstellt.
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