Am 19. Januar 2026 trat ein 45-jähriger Mann aus dem Bezirk Klagenfurt-Land über einen Messengerdienst mit einem vermeintlichen Verkäufer eines Traktors in Kontakt, nachdem er eine Anzeige auf einer Onlineplattform für Landmaschinen entdeckt hatte. In der Folge einigten sich die beiden Parteien darauf, dass eine Anzahlung in Höhe von 50 % des Kaufpreises erforderlich sei. Der Mann überwies den vereinbarten Betrag auf ein deutsches Konto. Der Verkäufer empfahl eine Transportfirma für den Transport des Traktors von Deutschland nach Österreich.
Als der Verkäufer in den darauffolgenden Tagen telefonisch nicht mehr erreichbar war, kontaktierte der 45-Jährige die genannte Transportfirma. Dort erfuhr er, dass weder ein Transportauftrag für den Traktor vorlag noch die übermittelte Rechnung von der Firma ausgestellt worden war. Der Traktor war bislang nicht zugestellt worden, und die beiden angegebenen deutschen Telefonnummern waren ebenfalls nicht mehr erreichbar. Nach diesen Ereignissen erstattete der Mann am 26. Januar 2026 Anzeige. Der entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro.
