Am 13. Februar 2026, um 18:00 Uhr, stellte der Eigentümer einer leerstehenden Wohnung im 16. Bezirk von Wien fest, dass die Eingangstüre offenbar gewaltsam geöffnet worden war. Daraufhin kontaktierte er umgehend den Polizeinotruf. Einsatzkräfte des Stadtpolizeikommandos Ottakring trafen kurze Zeit später am Einsatzort ein und entdeckten im Inneren der Wohnung zwei Männer, die offensichtlich in einen mutmaßlichen Suchtmittelhandel verwickelt waren.
Ein 31-jähriger Mann mit algerischer Staatsangehörigkeit gestand, die Wohnung aufgebrochen zu haben, um dort Suchtmittel zu verkaufen. Bei der Durchsuchung seines Rucksacks wurden 33 Baggies mit Cannabis (insgesamt etwa 200 Gramm), 38 Baggies mit Kokain (insgesamt etwa 100 Gramm) sowie verschreibungspflichtige Medikamente gefunden. Des Weiteren entdeckten die Beamten einen Bargeldbetrag in vierstelliger Höhe in szenetypischer Stückelung, mehrere elektronische Waagen, drei Mobiltelefone und mutmaßliches Einbruchswerkzeug. Die Gegenstände wurden sichergestellt, und der 31-Jährige wurde vorläufig festgenommen.
Ein zweiter Tatverdächtiger, ein 26-jähriger Mann aus Syrien, gab an, zunächst zusammen mit seinem Bekannten Suchtmittel konsumiert und anschließend eine geringe Menge erworben zu haben. Beide Männer wurden gemäß den Bestimmungen des Suchtmittelgesetzes angezeigt. Darüber hinaus wurden gegen den 31-Jährigen Anzeigen nach dem Rezeptpflichtgesetz sowie wegen des Verdachts der Sachbeschädigung erstattet. Er befindet sich derzeit in polizeilichem Gewahrsam.
