Am 15. März 2026 um 09:00 Uhr wurde von einer Streife des Stadtpolizeikommandos Innsbruck mitgeteilt, dass im Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses in Innsbruck eine männliche und eine weibliche Leiche aufgefunden wurden. Nach ersten Erkenntnissen soll ein 31-jähriger Ehemann, türkischer Staatsangehöriger, seine 37-jährige Ehefrau, österreichische Staatsangehörige, mit einem Küchenmesser erstochen haben, bevor er sich selbst das Leben nahm.
Am Vortag hatte die Ehefrau Anzeige erstattet, da sie angab, in letzter Zeit mehrfach geschlagen und bedroht worden zu sein. Der Ehemann bestritt diese Vorwürfe vehement. Infolge der Anzeige wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot gegen ihn ausgesprochen. Es wird angenommen, dass der Ehemann zur Wohnung zurückgekehrt und die Tür gewaltsam geöffnet hat. Anhand der Auffindesituation der beiden Leichen wird vermutet, dass die Gattin geflüchtet sein wollte, woraufhin ihr Ehemann ihr folgte und schließlich sowohl sie als auch sich selbst tötete. Die genauen Umstände des Vorfalls sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Die Entdeckung der Leichen erfolgte durch die Beamten im Rahmen der Kontrolle des Betretungs- und Annäherungsverbots.
