Am 09. Juni 2026 um 17:30 Uhr betrat ein maskierter Mann die Postfiliale im 19. Bezirk und bedrohte das anwesende Personal mit einer täuschend echt aussehenden Schusswaffe. Er forderte die Herausgabe von Bargeld und verstärkte seine Forderungen, indem er die Waffe zweimal repetierte, wobei eine Hülse ausgeworfen wurde.
Ein Mitarbeiter nahm daraufhin Bargeld aus zwei Kassen und verstaute es in einem Sack. Da der Tatverdächtige mit der Beute unzufrieden war, forderte er den Angestellten auf, zusätzliches Bargeld aus dem Tresor zu holen. Nachdem ihm mitgeteilt wurde, dass sich im Tresor kein Bargeld befand, begab sich der Mann selbst in den hinteren Bereich der Filiale, um dies zu prüfen.
Nachdem er wieder in den Kundenbereich zurückkam und beabsichtigte, die Filiale mit dem erbeuteten Bargeld zu verlassen, wurde in der Zwischenzeit die Polizei verständigt. Nur drei Minuten nach der Alarmierung erreichten Polizeikräfte den Einsatzort und konnten den Mann noch vor seinem Verlassen der Filiale festnehmen.
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 60-jährigen österreichischen Staatsbürger, und die verwendete Waffe war eine Luftdruckwaffe. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Postfiliale litten nach dem Vorfall unter erheblichem Schock. Eine Angestellte erlitt eine Panikattacke und erhielt von der Berufsrettung Wien medizinische Hilfe, bevor sie in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die weiteren Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt Wien übernommen.
