Am 29. November 2025 um 06:15 Uhr ereignete sich ein Vorfall in einem Wohnhaus in der Hütteldorfer Straße im 14. Bezirk, bei dem Zeugen die Polizei alarmierten. Diese berichteten, dass ein Mann versucht haben soll, eine Frau aus dem Fenster zu stoßen.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte waren Hilfeschreie der Frau vernehmbar. Die Polizisten öffneten die Wohnungstür gewaltsam und fanden den mutmaßlichen Täter sowie das Opfer in einer stark verwüsteten Wohnung vor. Der Beschuldigte hielt die Frau mit beiden Händen am Hals fest. Um die Situation zu entschärfen, mussten die Beamten Körperkraft einsetzen, um den Mann von der Frau zu trennen.
Daraufhin leistete der Beschuldigte erheblichen Widerstand, versuchte mehrfach, sich aus der Fixierung zu befreien, und schlug in Richtung der Einsatzkräfte. In einem weiteren aggressiven Akt griff er nach einer Scherbe eines zerbrochenen Tellers, die auf dem Boden lag, und versuchte, diese in den Gesichtsbereich eines Beamten zu führen. Dieser Angriff konnte jedoch rechtzeitig verhindert werden. Zudem versuchte der Mann, sich selbst mit der Scherbe zu verletzen, auch dies wurde von den Polizisten abgewendet.
Erst mit der Unterstützung weiterer Kräfte konnte der Mann unter Kontrolle gebracht und festgenommen werden. Bei der anschließenden Durchsuchung des Täters sowie der Wohnung fanden die Beamten Suchtmittel, Bargeld und Utensilien, die häufig im Drogenhandel verwendet werden.
Der 26-jährige Beschuldigte mit Staatsangehörigkeit Algerien wurde festgenommen und angezeigt. Gegen ihn wurde zudem ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen. Das Opfer, eine 23-jährige Frau mit österreichischer Staatsbürgerschaft, erhielt eine Erstversorgung durch die Berufsrettung Wien. Auf Fragen zum Vorfall gab sie zunächst keine weiteren Auskünfte.
