Am 15. März 2026, um 10:45 Uhr, wurde die Polizei aufgrund eines Vorfalls in einer Wohnung im 1210 Wien alarmiert. Ein 45-jähriger Wohnungsinhaber (Stbg.: Österreich) berichtete den eingesetzten Beamten, dass er im Müllraum seines Mehrparteienhauses eine Kiste mit verschiedenen Kriegsmaterialien gefunden habe. Diese Gegenstände habe er in seine Wohnung gebracht, wo er dann beim Hantieren mit dem Zünder einer Übungshandgranate ohne Sprengkörper eine Verletzung an seiner linken Hand erlitt.
Der Verletzte wurde durch einen Rettungsdienst erstversorgt und in ein Krankenhaus transportiert. Erste Ermittlungen von sprengstoffkundigen Behörden ergaben, dass sich unter den gefundenen Objekten keine funktionsfähigen Sprengkörper befanden, und daher keine erhebliche Explosionsgefahr bestand. Die sichergestellten Kriegsmaterialien wurden von dem Entschärfungsdienst der Direktion für Spezialeinheiten abtransportiert.
Der 45-Jährige wurde wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Waffengesetz angezeigt. Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Die Wiener Polizei gibt folgende Präventionstipps:
– Wenn Sie sprengstoffverdächtige Gegenstände oder Kriegsmaterial finden, merken Sie sich den Auffindungsort und halten Sie sich in sicherer Distanz.
– Rufen Sie unverzüglich die Notrufnummern 133 oder 112.
– Sprengstoffverdächtige Gegenstände und Kriegsmaterial sollten nicht bewegt oder manipuliert werden.
