Am 16. Januar 2026 um 04:00 Uhr wurden Polizisten zu einem Mehrparteienhaus in 1220 Wien gerufen, nachdem eine Frau gemeldet hatte, von ihrem Partner bedroht worden zu sein. Der 46-jährige Mann, Staatsangehöriger Österreichs, wurde im Stiegenhaus angetroffen. Bei der Sachverhaltsklärung stellte sich heraus, dass es innerhalb der Partnerschaft bereits länger zu Streitigkeiten gekommen sein soll und dass es zudem eine frühere, nicht angezeigte Körperverletzung gegeben hatte.
Während der Amtshandlung verhielt sich der Mann unkooperativ und drohte seiner Partnerin erneut in einer Fremdsprache mit dem Umbringen. Daraufhin wurde er vorläufig festgenommen, und gegen ihn wurde ein Betretungs- und Annäherungsverbot sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass er ein auf seine Partnerin zulässiges Fahrzeug ohne gültige Lenkberechtigung lenkte und im Verdacht der Alkoholisierung stand, da er sich weigerte, einen Alkotest durchzuführen.
Es wurden entsprechende Anzeigen erstattet. Bei der Einvernahme zeigte sich der 46-Jährige nicht geständig und wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wien auf freiem Fuß angezeigt.
### Unterstützungsmöglichkeiten
Die Wiener Polizei ist Ansprechpartner für Personen, die Gewalt wahrnehmen oder selbst Opfer von Gewalt sind. Der Polizei-Notruf ist unter der Nummer 133 jederzeit erreichbar.
Zusätzlich bietet die Kriminalprävention des Landeskriminalamts Wien persönliche Beratungen unter der Hotline 0800 216346 an.
Weitere Ansprechpartner:
– Frauenhelpline: 0800 222 555
– Gewaltschutzzentrum: 0800 700 217
– Opfer-Notruf: 0800 112 112
– Notruf des Vereins der Wiener Frauenhäuser: 05 77 22
