Am 29. Juni 2026 um 18:00 Uhr kam es in Wien 1230 zu einem Vorfall, bei dem ein 45-jähriger Mann, der aus Bosnien und Herzegowina stammt, gegen eine aufrechte einstweilige Verfügung verstieß. Berichten zufolge soll der Mann seiner ehemaligen Lebensgefährtin in ihrem Wohnhaus aufgelauert haben. Es wird berichtet, dass er das Opfer überwältigte, in die Waschküche drängte, sie dort würgte und mit Faustschlägen sowie einem Messer angriff.
Nach dem Vorfall floh der Täter in unbekannte Richtung. Die schwerverletzte Frau konnte jedoch eine Nachbarin um Hilfe bitten, die daraufhin den Notruf wählte. Die Berufsrettung Wien versorgte die 44-Jährige notfallmedizinisch und brachte sie in ein Krankenhaus.
Die Fahndungsmaßnahmen nach dem Verdächtigen verliefen bisher ohne Erfolg. Die Staatsanwaltschaft Wien hat eine Festnahmeanordnung erlassen, und das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd, hat die Ermittlungen übernommen.
Für Personen, die Gewalt erleben oder selbst Opfer von Gewalt sind, bietet die Wiener Polizei Unterstützung an. Der Polizei-Notruf ist unter der Nummer 133 jederzeit erreichbar. Zudem stehen persönliche Beratungen bei der Kriminalprävention des Landeskriminalamt Wiens unter der Hotline 0800 216346 zur Verfügung. Weitere Ansprechpartner sind die Frauenhelpline (0800 222 555), das Wiener Gewaltschutzzentrum (0800 700 217), der Opfer-Notruf (0800 112 112) sowie der Notruf des Vereins der Wiener Frauenhäuser (05 77 22).
