In der Halloween-Nacht wurden in mehreren Bundesländern Vorfälle gemeldet, bei denen Nägel oder metallische Fremdkörper in Süßigkeiten gefunden wurden. Aktuell sind sieben solcher Vorfälle bekannt, darunter ein Fall im Bezirk Amstetten in Niederösterreich, zwei Fälle in Oberösterreich (in den Bezirken Linz und Vöcklabruck) sowie vier Fälle in der Steiermark (in den Bezirken Leibnitz und Weiz).
Die Ermittlungsbehörden nehmen diese Vorfälle sehr ernst. Derzeit laufen intensive Ermittlungen, die durch das Bundeskriminalamt koordiniert und geprüft werden, um eventuelle Zusammenhänge zwischen den einzelnen Fällen zu ermitteln. Dabei steht das Bundeskriminalamt auch in Austausch mit internationalen Partnerbehörden. Bislang gibt es jedoch keine Hinweise auf einen möglichen Zusammenhang zwischen den gemeldeten Vorfällen.
Die Polizei fordert Eltern und Erziehungsberechtigte auf, die in der Halloween-Nacht gesammelten Süßigkeiten gemeinsam mit ihren Kindern vor dem Verzehr sorgfältig zu überprüfen. Besonders Augenmerk sollte auf beschädigte oder manipulierte Verpackungen sowie auf das Vorhandensein von Fremdkörpern, insbesondere metallischen Objekten, gelegt werden.
Zusätzlich wird dazu geraten, besonnen zu bleiben, da gesundheitliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Unwohlsein verschiedene Ursachen haben können und nicht zwingend mit dem Verzehr möglicherweise manipulierter Süßigkeiten in Verbindung stehen. Sollte jedoch der Verdacht bestehen, dass ein Fremdkörper konsumiert wurde, sollte umgehend ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Verdächtige Süßigkeiten sollten nicht verzehrt werden. Bei Auffinden von offensichtlich manipulierten Süßigkeiten ist es wichtig, diese samt Verpackung aufzubewahren und der Polizei zu melden. Um mögliche Spuren für die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu sichern, sollten die entdeckten Fremdkörper nicht aus den Süßigkeiten entfernt oder anderweitig verändert werden.
