Am 08. März 2026, gegen 08:30 Uhr, wurde in Innsbruck Land ein 52-jähriger griechischer LKW-Fahrer von einer Streife der Landesverkehrsabteilung angehalten und einer Schwerverkehrskontrolle unterzogen. Im Rahmen dieser Kontrolle wurden insgesamt 250 Verstöße festgestellt, darunter Regelwidrigkeiten bezüglich der Fahrtunterbrechung sowie der täglichen und wöchentlichen Ruhezeiten. Der Fahrer gab bei der Einvernahme an, alle Vorwürfe vollständig zuzugeben.
Es wurden Anzeigen an die Staatsanwaltschaft Innsbruck wegen Fälschung von Beweismitteln und Datenfälschung sowie an die Bezirkshauptmannschaft Innsbruck in Bezug auf das Kraftfahrgesetz, die EG-Verordnung und das IG-L erstattet. Zudem wurde vor Ort eine vorläufige Sicherheitsleistung in Form eines niedrigen fünfstelligen Eurobetrags eingefordert, und eine missbräuchlich verwendete Fahrerkarte wurde sichergestellt. Die Weiterfahrt des Fahrzeugs wurde untersagt, um die erforderliche Ruhezeit sicherzustellen.
